Geschenke

Dezember 28, 2009 by · Leave a Comment
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Auch mit 25 freut man sich noch über Lego – allerdings frage ich mich zur Zeit was mit dem fertig aufgebauten Ding mache 😉

Jetzt heißt es erst mal Bilder nachbelichten, schärfen, Farben anpassen und Video erstellen.

Clementinen

Dezember 24, 2009 by · 2 Comments
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Irgendwann in diesem Jahr, vermutlich so gegen Januar 😉 stellte ich bei fest, dass mir die Limetten ausgegangen sind. Was – angesichts der Tatasache, dass ich mir gerade einen Gin & Tonic machen wollte – mich vor ein ernstes Problem stellte. Da ich aber irgendwie ein bisschen Frische im Drink brauche, habe ich den den Drink mit Clementinen erweitert – könnten aber auch Mandarinen gewesen sein – ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr so genau [1]. Das Ergebnis war erstaunlich gut – die Süße und Fruchtigkeit der Clementine hat den Gin gut komplementiert. Gestört hat mich folgendes: Das Ganze war etwas zu bitter und beim Presser der Frucht war etwas zu viel Fruchtfleisch ins Glas gekommen.

Irgendwann dieses Jahr bin ich dann über die Agua Fresca Rezepte von Mattbites.com gestoßen und damit auch auf die Möglichkeiten einfach selber Sirup herzustellen. Diesen Sirup kann man einfach mit einer Vielzahl von Geschmäckern erweitern. Agua Fresca lassen sich übrigens hervorragend mit etwas Vodka zu einem erfrischenden Sommerdrink erweitern :). Der logisch nächste Schritt war also Clementinensirup herzustellen, was ich dann auch endlich mal gemacht habe.

Benötigt habe ich:

  • 500 ml Wasser
  • 500 ml Clementinensaft (frisch gepresst)
  • 500 g Zucker
  • Die Schale von ca. 15-20 Clementinen

500ml Clementinensaft haben sich zufällig ergeben. 2 Netze Clementinen – natürlich unbehandelt damit man die Schale benutzen kann. Es empfiehlt sich die Schale vor dem Pressen der Früchte abzuschaben. Ausgepresste Früchte lassen sich meist nicht so gut an der Reibe entlang ziehen.  Zucker und Wasser habe ich der Saftmenge angepasst – ich wollte ein Verhältnis von 1 : 1 : 1 – Zucker : Wasser : Saft haben. Die Clementinenschalen einfach hinzugeben. Dann für ca 30 Minuten leicht köcheln lassen und über Nacht stehen lassen, damit die Schale ihr Aroma an den Sirup abgeben kann. Am zweiten Tag habe ich das ganze weiter köcheln lassen bis ca. 300 ml Flüssigkeit übrig blieben und der Sirup eine richtig dickflüssige Konsistenz erhielt.. Ich habe die Masse durch ein Sieb gegeben, um die Schalen herauszufiltern. Ursprünglich hatte ich angenommen, dass die Schalen ihren Geschmack abgeben würden, aber es hat sich eine unwahrscheinliche fruchtige Schalen-Zucker Masse ergeben. Um nichts zu verschwenden habe ich diese masse dann auf Backpapier ausgelegt und über ca. 4 Stunden bei 60-70 vorsichtig getrocknet. Dadurch hab ich jetzt ein Glas mit Clementinenkandis.

Erste Erfahrungsberichte vom Gin&Tonic mit Sirup gibts dann irgendwann 😉 Vlt wirds aber auch ein Gin Fizz. Mal gucken.

orange

Sirup                    &                 Kandis

[1] Scheint aber auch nicht den größten Unterschied zu machen – Siehe die Wikipedia-Artikel über Mandarinen & Clementinen

[2]Mattbites: www.mattibtes.com und die Agua Fresca Rezepte

Language, Language, Language

Dezember 21, 2009 by · 1 Comment
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Ich habe gerade mal wieder einen der superben Podgramms von Stephen Fry gehört und kam in Blogstimmung. Finden könnt Ihr diese famosen Audiogramme direkt auf seiner Homepage oder bei iTunes – beides kostenfrei . Der Titel war entsprechend diesen Eintrages „Language, Language, Language“ und Stephen Fry setzt sich mit verschiedenen Aspekten der Sprache, ihrer Entwicklung und welche Faktoren auf unsere ganz eigene persönliche Sprache Einfluss nehmen. Zudem richtet er eine leidenschaftliche Ansprache an bzw. gegen die Leute, die Sprache sehr genau nehmen. Er plädiert dafür, dass es eigentlich egal ist welche Wörter wir benutzen und dass man auch die Grammatik und Semantik nicht immer so ganz genau nehmen muss, solange die Empfänger verstehen was gemeint ist.

Ich empfehle Euch das Podgramm anzuhören und muss dementsprechend auch direkt anhängen, dass dieser lediglich auf Englisch verfügbar ist, womit ich dann auch eigentlich beim eigentlich Punkt dieses Posts angekommen bin: Sprache, Sprache, Sprache. Dem geneigten Leser dieses Blogs (mehr als fünf können es nicht sein – dafür müsste ich erst mal mehr Content liefern) wird sicher aufgefallen sein, dass ich auf Deutsch schreibe. Zur zeit geht mir durch den Kopf in welcher Sprache dieser Blog gehalten werden soll. Ich gehe nächstes Jahr für 3 Monate ins Ausland und ich habe viele Freunde und Verwandte, die des Deutschen nicht mächtig sind – aber wiederum auch viele, die mit der lingua obscura – dem Englischen – nicht viel anfangen können).

Was also tun? Ich weiß es nicht – die Blogposts zweisprachig formulieren? Könnte ich machen – aber den Versuch hab ich mit dem Blog meines Auslandssemesters hinter mir – da ist es mir schon schwer genug gefallen, überhaupt auf Deutsch zu schreiben. Zudem gehe ich in ein Land, in dem manche Leute möglicherweise weder Deutsch noch Englisch sprechen.

Ich werde wohl mal die Tiefen des Netzes befragen und gucken, ob es Plugins oder Widgets gibt, die vlt. auf eine Babelfish API oder sowas zurückgreifen. Aber das wird ja auch nicht gut übersetzt – aber um den Bogen zu spannen zum Anfang: Solange man versteht, was ich von mir gebe, sollte ich zufrieden sein.

Versteht dies als Aufschrei gegen die Welt – Hätte ich unseren Planeten und seine Strukturen mit den ganzen sprachlich verursachten Redundanzen damals als Abschlussprojekt bei der IHK vorgelegt – man hätte es mir zurecht um die Ohren gehauen. Ich bin mal gespannt, was ich auf meinen Suchen im Netz so finde, das mit hilft – bin mir aber auch des immensen Anspruches an die Struktur der Daten und Metadaten bewusst, die so ein System benötigen würde um Informationen von der Sprache zu lösen.

Also lieber Weihnachtsmann, auf meine Wunschliste kommt – direkt nach meinem eigenen Holodeck, diese Communicatordinger aus Star Trek.