Ghosts of Taman Negara

Januar 30, 2011 by · Leave a Comment
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Beach Club

Januar 29, 2011 by · Leave a Comment
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Eigentlich wollte ich diesen Club ja meiden – obwohl er wahrscheinlich der bekannteste Club in KL ist. Aber da es F’s letztes Wochenende hier ist und man diesen Club wohl mal gesehen haben soll, sind wir dann doch irgendwann dort aufgeschlagen. Zudem haben mich ja die Erzählungen vom Haifischbecken über der Bar doch schon gereizt, die angeblich kurz nach Mitternacht auch gefüttert werden. Aber natürlich: Das Becken war leer. Dafür konnte man aber andere Geschöpfen mit ähnlichem Jagdinstinkt beobachten. Oder anders: Boah, gab es da viele Nutten ^_^ Ich glaube der Anteil Working Girls: Normal Girls betrug ungefähr 95:5. Wäre der Club ein OS: Gesehen, gelacht, gelöscht ^_^ 2 Bier später sind wir dann auch direkt gegangen.

Taman Negara

Januar 28, 2011 by · Leave a Comment
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Letztes Wochenende waren wir in Taman Negara – malaysisch für „National Park“. Wir sind Freitags direkt nach der Arbeit aufgebrochen und sind nach gut 1,5 Stunden bestem Innenstadtverkehr auch endlich auf der Autobahn Richtung Jerantut gewesen. Erstenst: Lob an Malaysia – Eure Autobahnen sind besser als 95% der Straßen, die ich in Australien gesehen habe. Vor allem mindestenst zweispurig. Und leer. Aber das wird auch auf die Maut zurückzuschließen sein – die sich aber mit 10-15 Ringgit (3-4 Euro) in Grenzen hält.

Nachdem wir dann in Jerantut waren, waren wir der festen Überzeugung, dass wir die Karten lesen konnten und sind erst mal schön 1,5 Stunden im Kreis gefahren. Nachdem wir dann in einer halbverlassenen Gegend einen Wachmann gefunden hatten (der erst mal von uns weggelaufen ist) – haben wir uns den Weg erklären lassen. Herrlich! Der Kerl hätte mit seiner Akribie fast ein Schwabe sein können. Von seinem Englisch her auch. Milimeter für Milimeter hat er mit Hilfe seines eisernen Lineals aus seinem Notizbuch säuberlichst einen Zettel für herausgetrennt. Dann gab es die Routenbeschreibung – simpel, aber effektiv.

Also haben wir uns dann bei einsetzender Dunkelheit auf den richtigen Weg nach Kuala Tahan gemacht. (Kuala heißt soviel wie Zusammenfluss – ein häufiger Ortsname). Ein Teil der Strecke hatten wir dann sogar eine Polizeieskorte – Mitten aus dem Nichts. Es war richtig dunkel geworden – der Proton hat die Leuchtleistung einer Kerze – und der Wagen vor uns leuchtete auf. *schwitz* – aber die Polizei wollte nichts von uns und war einfach die nächsten Kilometer unsere fahrende Leuchtkugel.

Durch unseren kleinen Umweg war der Tank gefährlich leer geworden. Dank der hoch-effizienten 4-Gang Automatik schafft der Saga nicht viel mehr als 350km aus seinem 30 Liter Tank herauszuholen. Die Straßenbeschreibung des Hostels (wie sich das gehört nur mit dem Handy abfotographiert) war so rudimentär, dass wir weiterhin ein paar Meter mehr von der Umwelt sahen, als wir eigentlich wollten. Das stetige Abbremsen durch Kurven, Kühe und Schlaglöcher setzte dem Tank noch mehr zu. Die netten Herren mit ihren Rollern – Machete am Lenkrad & Schrottflinten um die Schulter – wurden auch immer seltener.

Irgendwann waren wir am Ende der Straße angekommen, nach vorne nur Urwald und schlammige Flüsse. Aber nicht unser Hostel. Mehrere Wegbeschreibungen später und einen verzweifelten Anruf später waren wir dann aber doch da. Die Leute im Hostel super freundlichen haben uns erst mal Abendessen hingestellt – gegrillter Fisch direkt aus dem Fluss, Gemüse. Lecker! Auf dem Blog eines Kollegen hatte ich ja bereits schlimmstes erwartet – angeblich gibt es in den ländlichen Gegenden, weil muslimisch, meist kein Bier. Aber nicht hier. Ein Kühlschrank für die Götter und mit 8 RYM pro Dose (2Euro) für hiesige Verhätlnisse sehr günstig.

Dann die Hütte bezogen – auf die Veranda gesetzt und Heart of Darkness gelesen. Das hatte mir F. freundlicherweise an dem Tag geschenkt 🙂 Danke an der Stelle nochmal. Endlich fällt mir dieses Buch in die Hände – habe mir seit 2008 vorgenommen es mal zu kaufen – die literarische Vorlage für Apocalypse now. So ein südostasiatischer Regenwald ist auch eine schöne Umgebung dafür.

Sonst über die 2 Tage im Park lässt sich kurz zusammenfassen: Bäume, Bäume, Bäume. Insekten, Insekten, Insekten – toter Affe uuuuuund Hitze. Alter Falter. War ich fertig mit der Welt. Unser 10km Track – super entspannt mit einer Bootstour angefangen (oben ein Bild von unserem Guide auf dem Weg zum Start) – entwickelte sich zu einem persönlichen Alptraum. Die ersten Kilometer gingen ja – aber dann… ist mir echt bei jedem Schritt der Kopf explodiert. Kurze Zwischenstops wie in in einem Camp der Orang Asli – afrikanisch-stämmige Dschungelbewohner – halfen sehr. Was wir in dem Lager ursprünglich für ein Xylophon hielten stellte sich dann als Köcher für Giftpfeile heraus – sogar eine Shooting Range gab es. Jetzt weiß ich auch wieso ich auf der Arbeit liebend gerne in kühlen Büros vor dem Laptop sitze 🙂 Und dann ist mir meine Wasserflasche den Abhang runtergefallen. 0,75 Liter Wasser weg. Zum Glück hatte ich noch 2 Liter in Reserve – aber es wurde knapp. Als wir wieder in Kuala Tahan waren – hatte ich dann erst mal 3 Getränke vor mir stehen. Leider nicht die, die ich wollte – da mal wieder Stromausfall war und es nur die Hälfte der Speisekarte zur Auswahl gab ^_^

Am nächsten Tag sind wir dann mit einem älteren englischen Ehepaar zu ein paar kleinen Wasserfällen aufgebrochen. Es zeigte sich, dass der Treck am Vortag wirklich nicht anstrengend war – kein Muskelkater. Aber die Hitze hatte das Ganze echt zur Tortur gemacht. Da war die Bootsfahrt wirklich entspannend. Diesmal hatten wir noch einen Navigator vorne im Boot, der mit Stock und Schaufel bewaffnet, uns durch die Untiefen des Flusses lotste. Manchmal war das Wasser so flach, dass der Motor wenig bewirkte und wir wurden mit geschickten Bewegungen des Stockes nach vorne geruckt. Die Wasserfälle waren weniger spannend, aber ich konnte mich wieder herrlich Heart of Darkness widmen – die Umgebung war sogar noch besser für die Athmosphäre – die beschriebene Hitze, die lange Bootsfahrt an endlosem Dickicht – so macht Lesen Spaß.

Wasser

Januar 25, 2011 by · Leave a Comment
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Wasser. H2O. Habe ich mir in Deutschland eigentlich noch nie wirklich Gedanken gemacht. Kommt aus dem Wasserhahn. Gute Qualität. Kann man trinken. Und die Wasserhähne mal aufdrehen um abgestandenes Wasser ablaufen zu lassen macht man wirklich nur, wenn man mal 3 Monate nicht in der Wohnung war.
Aus Amerika, Australien und ähnlich unzivilisierten Ländern kennt man ja, dass das Wasser so über alle Maßen verchlort ist. Neu hier in Malaysia ist für mich wie Wasser in den Rohren stinken kann. Aber richtig.Nach 2 Wochen oder so habe ich zum ersten Mal einen widerlichen Gestank in der Wohnung gemerkt. Sterbende Tiere. Apocalypse – grob die Richtung. Habe richtig sauber gemacht, täglich den Müll rausgebracht. Nichts hat geholfen.

Bis ich irgendwann im kleinen Bad den Wasserhahn aufgedreht habe und eine braune Suppe rausfloss. War eigentlich klar. Wenn ich hier eine Wasserflasche einen halben Tag stehen lasse – kippt das Wasser sofort. Morgens die Müslischale im Spülbecken stehen lassen? Biowaffe!

Also ist jetzt Teil meines wöchentlichen Rythmus: Samstag morgens … (oder mittags, wenn der Abend vorher zu lang wurd) sämtliche Wasserhähne in der Wohnung aufdrehen und fünf Minuten laufen lassen. Siehe da: Bessere Luft in der Wohnung.

Wieder Sachen, über die man sich keine Gedanken macht. Strange new world.

How Beer saved the world.

Januar 24, 2011 by · Leave a Comment
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Toast

Januar 18, 2011 by · Leave a Comment
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Praktikantentreffen

Januar 15, 2011 by · Leave a Comment
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Gestern Abend war Praktikantentreffen in der Residenz des Deutschen Botschafters. Ich bin zwar kein Praktikant mehr, aber dachte ich schleiche mich trotzdem mal alterstechnisch ein. Wir waren ca. 20-30 Leute, wobei die meisten Daimler-Praktikanten waren (bzw, Mercedes, wie die Guten gesagt haben ^_^ ) – der Rest war eine Truppe der üblichen Verdächtigen: Siemens, BMW, T-Systems.

Nach einer Diskussionsrunde über die Kultur und Wirtschaft Malaysiens ging es dann zum erfreulichen Teil des Abends über: Zoll- und Steuerfreies Bier 🙂 Da weiß man auch mal wofür man in der Heimat Steuern zahlt 🙂 Nach dem Empfang sind wir dann mit der Truppe Richtung Bukit Bintang – aber woher Taxis nehmen für so eine große Gruppe – Taxi bestellen ist hier ein mühseliges Unterfangen. Aber zum Glück stand auf der Straße ein Reisebus, den wir kurzerhand für 15 Minuten Fahrt gechartert haben. Am Eingang des Nachtclubs haben wir kurz mit den Türstehern verhandelt: Stichwort: „Ich bring hier einen Reisebus voller Leute an – wieviel kostet jetzt noch der Eintritt?“

Sonst: Habe erfahren, dass jetzt auch Botschaften gerne Facebook und Twitter machen wollen. Aber nicht wissen wie. Sieht so aus als würde ich bald mal wieder eine Social – Media Einführung geben O_o. Und da BMW & T-Systems ja keine Partnerschaft mehr haben wird es wohl bald ein Paintball – Match geben 🙂

ATV Expedition

Januar 12, 2011 by · Leave a Comment
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Die Tage waren wir in der Nähe des Zoos mit ein paar ATV – All Terrain Vehicles – oder Quadbikes, wie sie auf deutsch heißen 😉 unterwegs. Nachdem wir erst mal bei der falschen Quadbasis waren (haben aber eine Paintball-Arena gefunden 🙂 ), haben wir das Auto am Wegrand abgestellt und sind den Berg hochgelaufen. In der Basis angekommen haben wir noch schnell ein bisschen über Preis und Strecke verhandelt und sind dann nach einer Sicherheitsanweisung („This is Helmet. This is brake. Drive safe-lah“) und einer Runde über die Teststrecke direkt gestartet. Die gute Machete zum Weg bahnen durfte natürlich nicht fehlen.

Meine erste Erfahrung auf einem Quad – in der ersten Kurv auf geteerter Straße auch erst mal fast in den Fluss gefahren – da haben die Dinger keine Haftung. Am Rande des Dschungels angekommen dann erst mal eine recht steile Strecke hochgeschlichen und das Quad auf einem Stein festgesetzt ^_^ – danach gabs dann aber keine Probleme mehr. Unser Guide – Halim – hat uns am Anfang einige Pausen gegönnt, die auch bitte notwendig waren – Adrenalin und 34°C Außentemperatur haben für ordentlich Schweiß gesorgt. Eine zusätzliche Wanderung einen kleinen Berg hoch, hat uns wirklichden letzten Rest gegeben – aber dafür mit einer guten Aussicht über KL und die umliegenden Gebiete gegeben.

Dann ging es abwärts – beide Bremsen voll angezogen. Eigentlich sind wir nur gerutscht. Der Teil war richtig anstrengend und hat das eine oder andere Mal für leichte Anflüge von Panik gesorgt, wenn das Quad sich wieder so anfühlte, als würde es umkippen. Dann waren wir an unserem Zwischenstop – einem See mit Blick auf die Genting Highlands („die mysteriöse Spiegelstadt in den Wolken“) – und haben uns etwas gestärkt. Danach ging es dann zurück Richtung Basecamp mit einem Abstecher bei einem Wasserfall.

Unser Guide hat dann auch das Tempo angezogen – aber nach den ersten 45 Minuten konnten wir auch gut mithalten. Der letzte Teil der Strecke war dann auch etwas matschiger und nasser. Wir sind durch das eine oder andere Wasserloch gefahren. Das hat dann auch dafür gesorgt, dass ich rund um die Stiefelansätze kleine Bisswunden hatte. Blutegel ^_^ Hab die Viecher zwar nicht gesehen – aber dafür habe ich jetzt 7 Bisswunden, die auch noch 4 Stunden später geblutet haben. So sahen meine Schuhe danach aus:

CSS10: Ein Bier sagt mehr als 1000 Worte

Januar 9, 2011 by · 1 Comment
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Project 8129: AT-AT

Januar 6, 2011 by · 2 Comments
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Project 8129 ist abgeschlossen. Die Bilder bearbeitet, die Musik zurecht geschnitten. Und jetzt auch nochmal bei Vimeo hochgeladen. Have fun watching!

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