You call that a knife?
Bloody Hell. We didn’t die. #LHC #CERN
Verdammt. Wir sind nicht gestern nicht draufgegangen. Keine schwarzen Loecher. Kein Weltuntergang. Und dass obwohl der LHC von CERN gestern geschafft hat die ersten Kollisionen zu erzeugen. Wobei mich ein Kollege gerade aufgeklaert hat, dass ein schwarzes Loch uns wohl nicht direkt verschlingen wuerde, sondern einige Zeit braucht um richtig loszulegen. Ich werde dann wohl so in 2-3 Wochen nochmal bloggen, ob wir alle tot sind. Oder auch nicht. Zur Feier des Tage nochmal ein alter Beitrag der Daily Show.
| The Daily Show With Jon Stewart | Mon – Thurs 11p / 10c | |||
| Large Hadron Collider | ||||
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Tokyo Tower
Sushi Go Round
Nach einem leckeren Mittagessen (ratet mal was es zu essen gab
) habe ich mich an dieses Spiel erinnert. Hat mir damals waehrend meiner Bachelorthesis geholfen viiiiieeeeel Zeit zu verschwenden
Living on an island…
Ich moechte eine Hypothese aufstellen: Ich habe Europa nicht verlassen und bin eigentlich in England gelandet. Wieso? Hier meine Gruende:
- Sie leben auf einer Insel, welche im Norden extrem kalt ist und wo im Sueden Palmen wachsen
- Wenn es regnet, dann richtig. Ohne Gummistiefel kann man eignetlich nicht aus dem Haus
- Es wird auf der linken Strassenseite gefahren
- An der jeder Ecke gibt es indisches oder chinesisches Restaurant
- Die Leute stehen gerne an
- Die Leute sind sehr hoeflich
- Es gibt Essen, das nur die Einheimischen essen
- Regierungsform ist die parlamentarische Monarchie
- Es gab frueher eine aggressive Expansionspolitik
- Rituale, die dem Aussenstehnden komplett unbegreiflich erscheinen
Mir fallen im Laufe der Zeit bestimmt noch mehr ein, Anmerkungen gerne entgegen genommen
Love Hurts
Strichliste
So, jetzt schreibe ich mal meine Strichliste für Japan. Das sind Dinge, die ich entweder essen, besuchen oder erleben möchte. Wozu es natürlich zu jedem auch einen Eintrag geben wird. Die Reihenfolge spiegelt keinerlei Wichtigkeit wider.
- Wilden Fugu essen
- Kobe essen
- Einen Onsen besuchen – möglichst im Freien
- Ein Messer kaufen
- Die Suntory Yamazaki Destille in Osaka besuchen
- Fresh Sashimi essen
- Mt. Hakone inkl. Schrein besuchen
Die durchgestrichenen Punkte habe ich dann bereits erledigt. Heute habe ich mir ein Messer gegönnt, dazu wird demnächst ein Artikel folgen. Tips & Tricks, wie z.B. Onsen-Empfehlungen nehme ich gerne entgegen.
ukon no chikara
Irgendwann die Tage habe ich mir nach dem Mittagessen ein Energydrink geholt. Dachte ich mir. Nach einem Geschmack, den ich nicht wirklich identifizieren konnte, hoerte ich ein Kichern neben mir. Nach einem kurzen fragenden Blick zur Seite wurde ich gefragt, ob ich verkatert bin. “Anti Hangover Drink” war wohl das was ich gerade zu mir nahm. Was ich fuer eine Ingwerwurzel auf der Verpackung hielt, war Ukon. Turmeric oder bei uns in Deutschland Kurkuma genannt. Das gute Zeugs hat wohl eine fuer die Leber positive Wirkung und hilft gegen Kopfschmerzen. Ich werde das ganze dann mal unter Einsatzbedingungen teste. Es gibt verschiedene Anweisungen. Vor dem Trinken, nach dem Trinken, am naechsten Morgen. Da kommt wohl eine hochwissenschaftliche empirisch angelegte Testreihe auf mich zu. Was macht man nicht alles fuer die Wissenschaft
Is this really what they will use the internet for?
Jup! Ich poste Bilder meines Abendessens
Das erste Gekochte in dieser Wohnung.
Nomikai
Heute abend habe ich meinem ersten offiziellen Nomikai beigewohnt. Grob übersetzt heißt dies Zeit zum Trinken und man lernt hier die Kollegen auf privater Ebene außerhalb der Arbeit kennen. Während solche Veranstaltungen bei uns unter der Woche eher in gemäßigtem Rahmen ablaufen, wird hier schon ein gewisses Tempo vorrausgesetzt. Angefangen habe ich mit Umeshu, einer Art Pflaumenwein/likör on the rocks (Umeshu Rokku). Diesen gab es in ca. 7 verschiedenen Variationen. Mit Essig. Mit braunem Zucker. Mit Zitrone. In Süß. In richtig Süß. Mein Chef und meine Kollegen bestanden darauf, dass ich diese alle durchprobiere. Mit dem Eis zusammen eine sehr erfrischendes Getränk.
Dann bestanden die Kollegen irgendwann darauf, dass ich ihnen zusammen Sake trinke. Wir haben warmen Sake bekommen, eine kleine Flasche pro Person. Aus traditionellen Gründen darf man sich hier aber nicht selber einschenken, sonder gießt immer anderen ein. Die deutschen Kollegen mochten den Geschmack überwiegend nicht, weswegen diese mir besonders oft die Ehre erwiesen haben, meine Sake-Schale aufzufüllen. Für mich persönlich war das schon ein rech ordentlicher Abend für einen Montag, aber die Kollegen versicherten mich, dass heute ja Montag sei und man nicht zu doll feiern würde
Ich freue mich auf weitere Nomikai







